Schüleraustausch Teil 2 oder: Zehn Tage Bretagne im strahlenden Sonnenschein
Um es gleich vorweg zu nehmen: Ein solches Traumwetter hat die Bretagne in der mittlerweile 27-jährigen Geschichte des Schüleraustauschs den deutschen Gastschülern wohl noch nie geboten: Vom ersten bis zum letzten Tag gab es nur Sonne satt und milde Temperaturen so um die 20 °C – und das Ende März, wo es üblicherweise auch noch ganz schön kalt und regnerisch sein kann. Diese idealen Begleitumstände machen es natürlich leicht, einen Schüleraustausch so richtig genießen zu können....
Doch am späten Abend des 20. März lag zunächst eine anstrengende Nachtfahrt vor den 43 Schülern und Schülerinnen der 9. Klassen und ihren Begleitlehrkräften, Frau Aurélie Cormerais und Herrn Sebastian Werner, die sich auf den langen Weg nach Paris machten. Der Mittwochvormittag wurde dann genutzt, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Paris zu Fuß zu erkunden: Vom Eiffelturm aus ging's zum Arc de Triomphe und dann die Champs-Elysées entlang bis zum Jardin des Tuileries und zum Louvre. Gegen 14 Uhr machte sich der Bus dann auf die letzte Etappe nach Montfort, wo man pünktlich um 18 Uhr eintraf und von den Gasteltern und den „Corres" schon erwartet wurde.
Der Donnerstag, 22. März, stand ganz im Zeichen des Kennen Lernens der Stadt Montfort: In den beiden collèges wurden unsere Schüler herzlich begrüßt, bevor es zum offiziellen Empfang durch die Vertreter der Stadt Montfort ging. Eine Stadtführung sowie eine Stadtrallye rundeten diesen ersten Tag in der Partnerstadt ab.
Schon am Freitag, 23. März, wartete ein erstes echtes Highlight auf unsere Schüler: Der Ausflug nach Cherrueix, wo die jungen Marktheidenfelder eine Einführung in das Strandsegeln, „char à voile" bekamen. Leider fehlte bei strahlendem Sonnenschein ein wenig der Wind. Doch spätestens am Nachmittag, bei der Besichtigung der alten Korsarenstadt Saint-Malo konnte jeder das Traumwetter wieder genießen und einige Schüler legten sich einfach nur an den Strand und ließen das Meer, den Sand und die Sonne auf sich wirken.
Das Wochenende wurde –wie immer von den einzelnen Gastfamilien gestaltet. Die meisten nutzten das außergewöhnlich schöne Wetter zu einem Ausflug an die Küste, was für unsere Schüler natürlich immer ein besonderes Erlebnis ist.