Das Fach Informatik

Der Begriff Informatik ist ein Kunstwort und besteht aus zwei verschiedenen Teilen. Während die Herkunft des ersten Teiles des Wortes aus dem Begriff "Information" noch unstrittig ist, gibt es Diskussionen darüber, ob der zweite Bestandteil aus dem Begriff "Mathematik", "Automatik" oder "Elektronik" kommt.

Die Informatik beschäftigt sich nach Manfred Broy mit der Verarbeitung, Speicherung und Übertragung von Informationen. Durch die weitreichende Digitalisierung von Informationen gilt die Beherrschung von Informatikwerkzeugen und -methoden als vierte Kulturtechnik neben Schreiben, Lesen und Rechnen.

In der Schule wird Informatik mittlerweile in den Klassen 6 und 7, sowie im naturwissenschaftlichen Zweig in den Klassen 9 und 10 unterrichtet. Außerdem haben die Schüler die Möglichkeit, dieses Fach in der Qualifikationsstufe zu wählen.

Die Inhalte des Faches Informatik sind sehr vielseitig und bestehen sowohl aus theoretischen Grundlagen, als auch aus zahlreichen praktischen Übungen. Gerade in einer Zeit mit enormen technischen Fortschritt ist es wichtig, den Schülern kein programmgebundenes Wissen zu vermitteln, welches mit einer neuen Programmgeneration nutzlos wird, sondern ein grundlegendes Verständnis für die Funktionsweise von Programmen und Methoden bei den Schülern zu erreichen, welches sie auf neue Programme übertragen können. Es ist beispielsweise sinnvoller, den Schülern bei einem Textverarbeitungsprogrammes in der sechsten Klasse zu erklären, was sich hinter einem Konzept wie dem Absatz verbirgt, wodurch sie es sowohl in Programm wie Microsoft Word als auch mit Open Office Writer verwenden können.

Im Unterricht werden, wenn möglich, kostenlose Programme verwendet, damit die Schüler daheim ohne Zusatzkosten die Programme verwenden können.